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Funktionale Leistungsbeschreibung: Küchentechnik

Facility Management: Betriebsgastronomie » Verpflegungskonzeption » Koch- und Verteilmethodik » FLB Küchentechnik

FLB-Küchentechnik in der Betriebsgastronomie für effiziente Zubereitung und Abläufe

Funktionale Leistungsbeschreibung für Küchentechnische Anlagen

Mit dieser funktionalen Leistungsbeschreibung wird ein ganzheitliches Anforderungsprofil für die Planung, Lieferung, Montage und Inbetriebnahme von Küchentechnischen Anlagen geschaffen. Sie umfasst technische Ausstattung (Geräte, Möbel, Kälte, Spültechnik), Hygiene-, Sicherheits- und Ergonomieanforderungen (HACCP, DGUV, Brandschutz), Prozess- und Ablauforganisation (Warenfluss, Personalwege, Entsorgung), Erweiterte Anforderungen wie Digitalisierung (Monitoring, HACCP-Log), Allergenmanagement, Nachhaltigkeit, Herstellerqualifikationen, Transport- und Logistikkonzept, Dokumentations- und Wartungsmanagement.

Auf dieser Grundlage kann der Auftraggeber vergleichbare und verlässliche Angebote einholen. Der Auftragnehmer ist verpflichtet, alle relevanten Vorschriften einzuhalten und den reibungslosen Küchenbetrieb (inklusive optimaler Energieeffizienz und Einhaltung der Hygienevorschriften) sicherzustellen. Anpassungen an lokale oder betriebliche Gegebenheiten sind notwendig.

Funktionale Leistungsbeschreibung für Küchentechnische Anlagen

Mit dieser funktionalen Leistungsbeschreibung wird ein ganzheitliches Anforderungsprofil für die Planung, Lieferung, Montage und Inbetriebnahme von Küchentechnischen Anlagen geschaffen. Sie umfasst technische Ausstattung (Geräte, Möbel, Kälte, Spültechnik), Hygiene-, Sicherheits- und Ergonomieanforderungen (HACCP, DGUV, Brandschutz), Prozess- und Ablauforganisation (Warenfluss, Personalwege, Entsorgung), Erweiterte Anforderungen wie Digitalisierung (Monitoring, HACCP-Log), Allergenmanagement, Nachhaltigkeit, Herstellerqualifikationen, Transport- und Logistikkonzept, Dokumentations- und Wartungsmanagement.

Auf dieser Grundlage kann der Auftraggeber vergleichbare und verlässliche Angebote einholen. Der Auftragnehmer ist verpflichtet, alle relevanten Vorschriften einzuhalten und den reibungslosen Küchenbetrieb (inklusive optimaler Energieeffizienz und Einhaltung der Hygienevorschriften) sicherzustellen. Anpassungen an lokale oder betriebliche Gegebenheiten sind notwendig.

Zielsetzung

Diese funktionale Leistungsbeschreibung definiert die Liefer-, Montage- und Inbetriebnahmeleistungen für Küchentechnische Anlagen in einer gewerblichen Küche (z. B. Betriebsrestaurant, Hotelküche, Krankenhausküche).

Die Anlage muss:

  • Hygienisch sicher und gemäß HACCP-Richtlinien beschaffen sein,

  • Arbeitssicher und ergonomisch gestaltet sein,

  • Energie- und ressourceneffizient betrieben werden können,

  • Alle gesetzlichen, behördlichen und normativen Vorgaben erfüllen.

Anzuwendende Vorschriften und Normen (Auswahl)

  • Lebensmittelrecht / Hygiene: LMHV, EU-Verordnungen (EG) Nr. 852/2004 ff., HACCP-Grundsätze.

  • DIN- und EN-Normen: DIN 10500 ff. (Hygiene in der Gemeinschaftsverpflegung), DIN EN 16282 (Großküchengeräte), ggf. weitere einschlägige Normen.

  • DGUV-Vorschriften: Insbesondere DGUV Vorschrift 3 (elektrische Anlagen und Betriebsmittel).

  • Arbeitsschutz: ArbStättV, TRGS, Brandschutzkonzepte (Landesbauordnungen, VdS, etc.).

  • Elektro- und Sanitärtechnik: VDE 0100, DVGW, ggf. lokale Auflagen.

Leistungsumfang

Der Leistungsumfang erstreckt sich auf die gesamte Küchenanlage mit allen zum Betrieb benötigten Komponenten.

Dazu gehören (nicht abschließend):

  • Thermische Geräte: Kochstellen, Induktionsherde, Kippbratpfannen, Kessel, Fritteusen, Kombidämpfer.

  • Kältetechnik: Kühl- und Tiefkühlzellen, steckerfertige oder zentrale Kälteanlagen, Kühltische, Kühlschränke.

  • Spültechnik: Spülmaschinen (Band-, Korb- oder Durchschubmaschinen), Vorsortier- und Nachsortierbereiche, Spültische, Behälterspülanlagen.

  • Ausgabe- und Thekenanlagen: Warme und kalte Theken (Bain-Marie, Saladette, Kühlvitrine), Getränkeausgabe, Kaffeevollautomaten.

  • Edelstahlmöblierung: Arbeitstische, Regale, Wandborde, Hängeschränke, Spülbecken, Handwaschbecken, Ausgüsse.

  • Entsorgungssysteme: Müllkühler (Nassmüll), Restmüll- und Wertstofftrennbehälter, ggf. Bioabfallzerkleinerer.

  • Zubehör: Schlauchaufroller, Dosiergeräte für Reiniger und Desinfektionsmittel, Handwaschbecken inkl. Spender.

Räumliche Gliederung und Funktionsbereiche - Eine professionelle Küche ist funktionsorientiert zu planen. Typischerweise werden folgende Bereiche unterschieden (Anpassung nach Projektbedarf):

  • Warenannahme und Lager: Trockenlager, Kühl- und Tiefkühllager, Non-Food-Lager, ggf. separierter Putzmittelraum.

  • Vorbereitung: Arbeitsplätze für Fleisch, Fisch, Gemüse, Salate, inkl. separater Spülen/Waschbecken.

  • Kalte Küche: Zubereitung und Anrichten von Salaten, kalten Platten, Desserts (ggf. gekühlte Arbeitsflächen).

  • Warme Küche: Kernbereich mit Kochgeräten (Kessel, Kipper, Herd, Fritteuse, Kombidämpfer), ggf. Druckgargeräte.

  • Speisenausgabe: Warme und kalte Theken, SB-Bereiche für Salate, Getränke- und Kaffeeausgabe, Kassenbereich.

  • Spülküche / Reinigungszone: Spülmaschinenanlage (Band oder Korb), Vorsortierung, Rein-/Schmutztrennung, ggf. Topfspülmaschine.

  • Entsorgung / Müllraum: Gekühlte Nassmüll-Sammelstelle, Restmüll, Wertstofftrennung (Papier, Kunststoff, Glas).

  • Sonderbereiche (optional): Bistro / Café-Bar, Konferenz- und Cateringservice, Teeküchen in Bürobereichen, etc.

    • Diagramm des Workflows in einer Großküche, das mit Pfeilen den Weg von der Warenannahme bis zur Entsorgung zeigt.

Hygiene und Lebensmittelsicherheit

  • HACCP-konforme Küchenplanung: durchgehender Produktfluss von „unrein“ zu „rein“ (Warenannahme → Lagerung → Vorbereitung → Produktion → Ausgabe → Entsorgung).

  • Reinigungsfreundliche Ausführungen (glatte, fugenarme Oberflächen, Ecken mit Hohlkehlen, Edelstahl 1.4301 oder höherwertig).

  • Ausreichend Handwaschbecken mit berührungslosen Armaturen, Desinfektionsmittelspendern.

  • Bodenabläufe mit Siebeinsätzen / Schlammeimern, Gefälle für schnelle Entwässerung.

Arbeitssicherheit und Ergonomie

  • Einhaltung der DGUV-Vorschriften, insbesondere hinsichtlich Elektro- und Brandschutz.

  • Ergonomische Arbeitsplatzgestaltung: ausreichende Lauf- und Bewegungsflächen (mind. 1,20 m Durchgang), ggf. höhenverstellbare Arbeitstische.

  • Rutschhemmende Bodenbeläge (R11 oder höher), Markierungen bei Schwellen / Stufen.

  • Not-Aus-Systeme an Kochgeräten (Gas / Elektro) sowie Brandmelde- und Löschsysteme in kritischen Bereichen (z. B. Fritteuse, Dunstabzugshaube).

Energie- und Ressourceneffizienz

  • Energieeffiziente Geräte (z. B. Kombidämpfer mit Wärmerückgewinnung, Induktionsherde, Dämmung bei Kochkesseln, automatische Standby-Funktionen).

  • Wassersparende Spülsysteme (Mikrofilter, Wasseraufbereitungsanlagen, teilautomatisierte Dosierung).

  • Wärmerückgewinnung: Nutzung der Abwärme aus Spültechnik oder Kälteanlage zur Heizungsunterstützung (wo sinnvoll).

  • Ggf. Monitoring über zentrale Gebäudeleittechnik (GLT) oder Küchenleitsystem.

Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit

  • Kältemittel mit geringem Treibhauspotenzial (z. B. R290, R600, CO₂) oder Anschluss an klimafreundliche zentrale Kälteverbünde.

  • Abfallmanagement: Möglichkeiten zur Speisereste-Verwertung, getrennte Sammelsysteme für Wertstoffe, umweltgerechte Entsorgung der Verpackungsreste.

  • Einsatz von langlebigen, recyclebaren Materialien und bauchemikalisch unbedenklichen Dicht- und Klebstoffen.

Thermische Geräte

  • Koch- und Bratgeräte: Technische Auslegung gemäß Kapazität (z. B. Anzahl der Essen pro Tag, Menülinien).

  • Wenn Gasgeräte: Sicherheitsvorrichtungen (Flammenüberwachung, Not-Aus).

  • Kombidämpfer: automatische Reinigungsprogramme, ggf. programmierbare Garprofile.

  • Fritteusen: Ausstattung mit Ölfiltrationssystem, Fettbrandlöschsystem oder Schnittstelle zur Küchenlöschanlage.

  • Große Fritteusen mit Hubvorrichtung und automatischer Korbanhebung (Vermeidung von Verbrühungen).

  • Multifunktionsgeräte (Kipppfannen, Druckgarer etc.): Drucküberwachung, Automatikprogramme, hohe Energieeffizienz (mögliche Wärmerückgewinnung).

Kältetechnik

  • Kühl- und Tiefkühlzellen: Sandwichpaneele mit lebensmittelechter Innenbeschichtung, ausreichend dimensioniert.

  • Zentrale Kälteanlage oder steckerfertige Aggregate, automatische Abtauung, dichte Türen mit Magnetdichtungen.

  • Temperaturüberwachung mit Alarmfunktion (optisch/akustisch), ggf. Fernalarm.

  • Kühlschränke / Kühltische: Gekühlte Unterbauten unter Arbeitstischen, Reservekapazität für Spitzenzeiten.

  • Steckerfertig oder an zentrale Kühlung anschließbar, Energieeffizienzklasse gemäß aktuellem Standard.

Spültechnik

  • Spülmaschinen (Band-, Korb- oder Durchschub): Dimensionierung nach max. Geschirraufkommen, ggf. Tellersortierer oder Tablettförderband.

  • Energieeffiziente Heizungssysteme, Wärmerückgewinnung aus Abluft / Abwasser.

  • Klartrennung: Schmutzseite (Vorsortierung, Abfallentsorgung) und Reinseite (Sauberbereich).

  • Topf- und Behälterspülanlagen: Separater Bereich oder integrierte Lösung (Zeit- oder Raumtrennung)

  • Ausreichend dimensionierte Becken, Schwenkbrausen, ggf. Druckreiniger.

Edelstahlmöblierung

  • Arbeitstische, Regale, Wandborde: Edelstahl 1.4301 oder höher, beständige Schweißnähte, spaltfrei, hygienisch abgerundet.

  • Aufstellvariante: eigenständige Gerätefüße oder auf bauseitigen Sockeln.

  • Handwaschbecken und Ausgüsse: Kontaktlose Armaturen (Sensor oder Knie-/Ellbogenbedienung), Seifen- und Desinfektionsmittelspender.

  • Bodenabläufe mit Gitterrosten, ggf. Schlauchaufroller zum Reinigen der Bodenflächen.

Theken- und Ausgabeanlagen

  • Warmausgaben (Bain-Marie, Heißlüfter) und Kaltausgaben (Saladette, Kühlvitrinen).

  • Frontcooking-Elemente bei Live-Zubereitung, angepasste Ablufthauben oder Tischabzüge.

  • Getränkeausgabe: Kaltgetränkespender, Tafelwassersysteme, Kaffeevollautomaten mit Milchsystem.

    • Diagramm zur ganzheitlichen Küchenplanung mit zentralem Knotenpunkt, der die Bereiche Lieferantenqualifikation, Logistik, Hygiene, Digitalisierung, Prozessorganisation und Allergenmanagement verbindet

Hersteller- und Lieferantenqualifikation

  • Referenzen: Nachweis von Projekten ähnlicher Größe und Komplexität.

  • Zertifizierungen: ISO 9001 (Qualitätsmanagement), ggf. ISO 14001 (Umweltmanagement).

  • Service und Wartung: Dichte Servicenetzabdeckung, Reaktionszeiten (24/48 Stunden), Ersatzteillieferung binnen 24–72 Stunden.

Liefer-, Transport- und Installationslogistik

  • Transportwege: Prüfung der Türbreiten, Aufzugskapazitäten, Treppenmaße und Deckenlasten.

  • Baustellenorganisation: Einrichtung von Lagerflächen, Sicherstellung von Strom-, Wasser- und Beleuchtungsanschlüssen während der Montagephase.

  • Verpackungsrücknahme: Umweltverträgliche Entsorgung aller Verpackungsmaterialien durch den Auftragnehmer.

Anforderungen an Montage und Abnahme

  • Übergabepunkte: Klar definierte Trennstellen (z. B. bauseitiger Elektro-Unterverteiler, Anschlussschrank, bauseitiger Deckendurchbruch für Lüftung).

  • Teilabnahmen: Möglichkeit von Zwischenabnahmen, z. B. nach Aufstellen der Kühlzellen oder Fertigstellung der Spülzeile.

  • Probebetrieb / Funktionsprüfung: Mindestens 1–2 Tage Testlauf, ggf. 72-Stunden-Test bei komplexen Anlagen (z. B. Kälteverbund, Spülstraße).

Erweiterte Hygiene- und Sicherheitsaspekte

  • Desinfektionsmöglichkeiten: Personalschleusen, Schuh-/Stiefelwaschanlagen, separater Putzmittelraum.

  • Infektionsschutz: Plexiglas-Abtrennungen in der Ausgabe, kontaktlose Kartenzahlungssysteme.

  • Gefahrstoffmanagement: Lagerung und Kennzeichnung von Chemikalien (Reiniger, Desinfektionsmittel) in abschließbaren Gefahrstoffschränken.

Alarm- und Notfallmanagement

  • Brandschutz: Küchenlöschanlage mit Fettbrandlöschmittel, automatische Löschdüsen in Haubenbereichen, Anbindung an Brandmeldezentrale.

  • Notstrom / USV: Optionale Pufferung für kritische Kühlräume oder Prozessrechner.

  • Gas- und CO₂-Überwachung: Bei Gasherden oder CO₂-Kälteanlagen akustische/optische Warneinrichtungen.

Digitalisierung

  • Remote Monitoring / Fernwartung: Online-Erfassung von Betriebsdaten (Temperatur, Betriebsstunden, Wartungshinweise).

  • Datensicherheit: Netzwerksegmentierung, Zugriffsschutz, VPN-Anbindung für Herstellerwartung.

  • Automatisches HACCP-Log: Digitale Temperaturaufzeichnung (Kühllager, Kombidämpfer, Spültemperaturen), Exportfunktion für Audits.

Prozess- und Arbeitsorganisation

  • Prozessoptimierter Warenfluss: Vermeidung von Kreuzungen zwischen reinem und unreinem Bereich, korrekte Anordnung der Vorbereitungs- und Produktionsbereiche.

  • Personalplanung: Genügend Arbeitsplätze und Flächen, um Stoßzeiten zu bewältigen.

  • Workflow-Analyse (optional): Untersuchung von Laufwegen und Zeiten zur Steigerung der Effizienz.

Allergen- und Diätküche

  • Allergenseparierung: Extra Arbeitsplätze, eigene Kühlkapazitäten und Arbeitsgeräte zur Vermeidung von Kreuzkontamination.

  • Koscher/Halal (falls gefordert): Ggf. separate Lager, Vorbereitung, Kochgeräte und Spülbereiche.

  • Beschriftungssysteme: Digital oder manuell, zur Kennzeichnung allergener Zutaten, Verfallsdaten, Chargennummern.

Dokumenten- und Qualitätsmanagement

  • Prüf- und Qualitätsnachweise: DGUV V3-Prüfprotokolle für elektrische Anlagen, Dichtheits- und Funktionsprüfungen für Gas- und Kälteleitungen, ggf. Druckprüfungen bei Kombigeräten mit Druckfunktion.

  • Abnahmeprotokolle: Dokumentation sämtlicher Funktions- und Leistungstests (z. B. Temperaturmessung, Spülzyklus, Fettabscheidung).

  • Mängelliste mit Fristsetzung zur Behebung.

  • Wartungs- und Bedienungsanleitungen: Alle Handbücher, Revisionsunterlagen, Pläne (Elektro, Sanitär, Lüftung) zusammengefasst in Ordnern oder digitaler Form.

  • Erstellung eines Wartungsplans, in dem Art, Umfang und Intervalle der Wartung klar definiert sind.

Wartungskonzept und Instandhaltungsmanagement

  • Regelmäßige Wartungsintervalle: Kälte-, Lüftungs-, Koch- und Spültechnik je nach Herstellerangaben (z. B. 3-, 6- oder 12-monatige Kontrollen).

  • Fettabscheider, Filter, Dichtungen, Sensoren, Dosieranlagen regelmäßig prüfen und reinigen.

  • Ersatzteilversorgung: Verfügbarkeit der wesentlichen Ersatz- und Verschleißteile für mind. 10 Jahre.

  • Garantierte Lieferzeiten bei Störfällen (24/48-Stunden-Service).

  • Serviceverträge (optional): Wartungs- und Servicepaket über 3–5 Jahre mit festgelegten Kosten und Leistungen.

  • Dokumentation aller durchgeführten Wartungen (Wartungs-Logbuch).

    • Netzwerkdiagramm der Kommunikationsflüsse im Projekt-Schnittstellenmanagement zwischen Auftraggeber, Auftragnehmer und Fachplanern, die sich im Jour Fixe koordinieren.

Projektorganisation und Schnittstellenmanagement

  • Benennung von Projektleitern: Festlegung eines Hauptansprechpartners beim Auftragnehmer (AN) und eines Projektverantwortlichen beim Auftraggeber (AG).

  • Koordination mit Fachplanern: Regelmäßige Abstimmung mit Architekten, TGA-Planern (Elektro, Sanitär, Lüftung, Kältetechnik), Statik, Brandschutz, MSR/Automationsplanung.

  • Ablauf- und Terminplanung: Einplanung von Pufferzeiten für Montage, Anlieferung, Testläufe.

  • Jour-Fixe-Termine zur Fortschrittskontrolle, Freigabe von Detailzeichnungen, Klärung offener Punkte.

Abnahme und Schlussbestimmungen

  • Gesamtabnahme: Nach Fertigstellung und Inbetriebnahme aller Küchentechnischen Anlagen erfolgt ein gemeinsamer Abnahmetermin mit Funktionsproben und Protokollierung.Nach Fertigstellung und Inbetriebnahme aller Küchentechnischen Anlagen erfolgt ein gemeinsamer Abnahmetermin mit Funktionsproben und Protokollierung.

  • Erfolgskontrolle: Dokumentation der Prozess- und Temperaturmessungen (z. B. Spültemperatur, Kühlraumstabilität) sowie Probe-Garvorgänge in Kombidämpfern oder Kochkesseln.

  • Übergabe der Dokumentation: Vollständiges Übergabepaket: Bedienungs- und Wartungsanleitungen, Wartungspläne, Prüfnachweise, Revisionspläne (Elektro, Sanitär, Lüftung), ggf. Einregulierungsdaten.

  • Gewährleistung / Garantie: Es gelten die vertraglich vereinbarten Gewährleistungsfristen nach BGB/VOB, mindestens jedoch 24 Monate (falls nicht anders vereinbart).

  • Darüber hinausgehende Garantieleistungen seitens Hersteller sind anzugeben und dem Auftraggeber zu übermitteln.